Der deutsche Automarkt befindet sich 2025 im größten Wandel seit Jahrzehnten. Elektrooffensiven, strengere Regeln, einbrechende Segmente und massive Imageprobleme sorgen dafür, dass einige Modelle praktisch unverkäuflich geworden sind.
Händler berichten von Standzeiten von mehreren Monaten, drastischen Rabatten und wertvernichtenden Restwerten.
Diese 8 Autos will keiner mehr haben!
Volkswagen Golf – ein Klassiker ohne klare Zukunft

Der VW Golf war jahrzehntelang das Maß der Dinge. Doch heute verliert er in nur drei Jahren 40 bis 45 Prozent seines Neuwerts. Dazu kommen wiederkehrende Probleme: unzuverlässige Software, frustrierende Touchbedienung und ein Image, das nach dem Abgasskandal immer noch hinüber ist.
Gleichzeitig bricht die Kompaktklasse stark ein, weil Käufer entweder zu SUVs oder günstigen Kleinstwagen wechseln. Die Folge: Der einstige Bestseller steht oft monatelang beim Händler – mit immer größeren Abschlägen.
Mercedes B-Klasse – wahrgenommen als reines Rentnerauto

Die B-Klasse leidet unter der extremen Schrumpfung ihres Segments. Minivans sind seit Jahren im freien Fall und verloren rund 40 Prozent ihres Marktanteils. Hinzu kommt, dass die B-Klasse als „Rentnerauto“ gilt und kaum junge Käufer anspricht.
Technische Probleme im Fahrwerk, Elektrikprobleme und ein Wertverlust von über 55 Prozent in drei Jahren sorgen dafür, dass selbst günstige Leasingrückläufer fast unverkäuflich sind. Mercedes hat das Modell intern bereits deutlich zurückgestuft.
VW Passat Limousine – technisch anfällig und offiziell eingestellt

Die Limousine wurde 2023 in Deutschland eingestellt – und das merkt man auf dem Gebrauchtmarkt deutlich. Nach drei Jahren verliert sie rund 50 Prozent des Wertes.
Der Diesel-Skandal haftet dem Passat besonders stark an, und viele der betroffenen TDI-Motoren gelten inzwischen als anfällig. DSG-Getriebeprobleme, teure Reparaturen und die Tatsache, dass das Modell nicht mehr weiterentwickelt wird, haben die Nachfrage fast zum Erliegen gebracht.
Audi TT – zu teuer, zu unpraktisch, zu wenig Zielgruppe

Der Audi TT war einmal eine Design-Ikone. Doch 2025 sind die Verkaufszahlen eingebrochen – nur rund 2000 Neuzulassungen gab es zuletzt. Die Gründe sind klar: Der Wagen ist unpraktisch, sehr teuer im Unterhalt und hat keine klar definierte Zielgruppe mehr.
Zudem enttäuscht die Fahrdynamik viele Käufer, die mehr Sportlichkeit erwarten. Händler berichten von langen Standzeiten und hohen Wertverlusten. Ein sportliches Image reicht heute nicht mehr.
Audi A1 – teuer, klein und ohne Daseinsberechtigung

Im ersten Quartal 2025 wurden in Deutschland nur 307 Audi A1 neu zugelassen – ein katastrophaler Wert für ein Premium-Kleinwagenmodell.
Der Grund: Er bietet kaum Mehrwert gegenüber dem VW Polo, ist dafür aber deutlich teurer. Audi hat das Modell bereits offiziell eingestellt. Auf dem Markt spürt man das deutlich, denn die Nachfrage ist extrem niedrig und viele Fahrzeuge stehen lange herum.
VW Arteon – teures Premium-Experiment ohne Erfolg

Der Arteon wurde als stylisches Premium-Coupé positioniert. Doch er war teuer im Unterhalt, bot keine elektrifizierte Antriebsoption und litt unter der problematischen DSG-Getriebesoftware.
Nach nur wenigen Jahren wurde das Modell 2024 eingestellt. Gebraucht verliert der Arteon rund 55 Prozent des Wertes – ein Schlag für ehemalige Neuwagenkäufer. Zudem fehlt ihm die Statuswirkung, die viele Käufer in diesem Preissegment erwarten.
BMW i3 – heute chancenlos

Der BMW i3 war eines der mutigsten Elektroautos seiner Zeit. Doch die Kombination aus kleiner Akku-Kapazität, teuren Reparaturen an der Carbonkarosserie und eingeschränkter Reichweite macht ihn 2025 zum Ladenhüter.
Seit Produktionsende 2022 sind die Preise stark gefallen. Viele Käufer schrecken vor den hohen Reparaturkosten zurück, die bei kleinen Schäden schnell vierstellige Summen erreichen.
Smart EQ42 – das Ende einer Ära

Der Smart EQ42 hat heute nur noch einen Marktanteil von 0,1 Prozent. Die Reichweite beträgt maximal 130 km, im Winter oft nur 80 km. Es fehlt an Schnellladefunktionen und der Kofferraum ist extrem klein.
Viele Händler nehmen den Wagen nicht einmal mehr in Zahlung. Sein Wertverlust ist enorm und der Markt praktisch tot.
Fazit: Diese acht Modelle gelten 2025 als klare Fehlkäufe
Alle genannten Fahrzeuge vereinen dasselbe Problem: massive Wertverluste, teure Reparaturen, technische Schwächen, schlechte Marktpositionierung und fehlende Zukunftsperspektiven.
In Zeiten des radikalen Wandels suchen Käufer nach Effizienz, klaren Konzepten und Wertstabilität – und genau das können diese Modelle nicht mehr liefern.